• Reservate für Eliten

    Der Sparstift, der an Spaniens Universitäten angesetzt wird, zwingt Hunderttausende zum Studienabbruch. Während Stipendien von der konservativen Regierung massiv beschnitten werden, stecken die Hochschulen selbst in der Krise.

  • Ich heiße Hallo!

    Dass Mehrsprachigkeit eine Bereicherung und kein Grund zum Schämen ist, hat eine Volksschule in Wien Brigittenau erkannt. In der Europaschule können Kinder neben Deutsch, Englisch und ihrer Muttersprache 15 verschiedene Sprachen lernen.

  • Von Eichhörnchen und Igeln – Mehrsprachigkeit in Luxemburg

    Neben Banken und Tankstellen ist Luxemburg bekannt für seine mehrsprachigen Einwohner_innen, sprechen doch die meisten von ihnen drei bis vier Sprachen. Ist das Großherzogtum ein Eldorado der Vielsprachigkeit?

  • Es braucht ein radikales Umdenken

    Mit der Sprachwissenschafterin Brigitta Busch hat Marlene Brüggemann über die Kosten der Einsprachigkeit, emotionales Spracherleben und Unterhaltungen mit Pflanzen diskutiert.

  • Mic statt Aktenkoffer

    Enge Jeans, schlichtes blaues Shirt und bedachte Antworten: Der 26-jährige Österreicher Gerard wirkt nicht wie der typische Rapper. Mit seinem neuen Album „Blausicht“ erobert er im Moment die deutschsprachige Rapszene und gibt ihr neue Maßstäbe.

  • Ein Mensch kann sich nur selber bilden

    Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer setzt sich in dem Film „Alphabet“ mit dem Thema Bildung auseinander und fordert einen massiven Strukturwandel im Bildungsbereich.

  • Ein Schleier, der sich über die Existenz legt

    Der Verein Hemayat bietet seit 1994 traumatisierten Folter- und Kriegsüberlebenden medizinische, psychologische und psychotherapeutische Betreuung. Die Psychologin und Psychotherapeutin Barbara Preitler hat den Verein mitbegründet. Claudia Aurednik sprach mit ihr über die Traumata von Flüchtlingen.

  • Schlepperei in Zeiten unbegrenzter Grenzen

    Wenn es um Schlepperei geht, wird emotionalisiert. Wer trotzdem differenziert, muss die restriktive Asylpolitik der EU als eine ihrer größten Förderinnen erkennen.

  • Geräumter Haushalt

    Rund 22.300 Delogierungsverfahren gegen Mieter_innen wurden im Jahr 2011 alleine in Wien eingebracht. Steht eine Räumungsklage ins Haus, wird als Erstes die Fachstelle für Wohnungssicherung informiert, die Betroffene auf ihrem Weg unterstützt.

  • Die letzten ZeitzeugInnen

    Die letzten ZeitzeugInnen der Shoah vermitteln weit mehr als nur einen Einblick in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Denn ihre Lebensgeschichten und Gefühle stellen ein wichtiges Vermächtnis dar, dass es zu bewahren gilt. Claudia Aurednik hat zwei ZeitzeugInnen besucht und mit ihnen gesprochen.

  • Unterricht im Wohnzimmer

    Immer mehr Kinder in Österreich werden privat unterrichtet. Der Lernerfolg ist gut, fehlende Kontakte zu Gleichaltrigen bringen aber Probleme.

  • Vorgegaukelte Seriosität

    Von Kristallen, die Quanten ins Trinkwasser übertragen, hält der Quantenphysiker Florian Aigner nichts. Was es mit ihnen und den Parawissenschaften auf sich hat, erklärt er im progress-Interview.

  • Unbezahlte Arbeit im Spital

    Ab August 2014 wird sich die Ausbildung an den Medizinischen Universitäten ändern: Im letzten Jahr des Studiums sollen Medizinstudierende künftig 35 Stunden pro Woche in Spitälern arbeiten. Allerdings: ohne Bezahlung.

  • Hoffnungslos überfrachtet

    Die Erwartungen an den NSU-Prozess sind vollkommen überhöht. Viele Medien konzentrieren sich seit Monaten auf das Verfahren in München und auf die Hauptangeklagte „Nazi-Braut“ Zschäpe. Doch ein Prozess kann keine gesellschaftliche Debatte über die Ursachen des Rechtsterrorismus ersetzen. Ein Kommentar zum NSU-Prozess von Felix M. Steiner und Patrick Gensing*

  • Kaffeetrinken, Lieben und Spazierengehen

    Der Philosophieprofessor Robert Pfaller spricht von Hamsterrädern, Ozeanen als Swimmingpools und flüsternden Bars. Im progress-Interview erklärt er, was sie mit dem guten Leben zu tun haben.

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