Autor: Are

  • Demokratie von unten

    Der westafrikanische Staat Mali wird von seinen BürgerInnen demokratisiert.

  • Welcome to Nollywood

    Die nigerianische Filmindustrie boomt. Mit Low-Budget-Videoproduktionen hat es Nigeria geschafft, das drittgrößte Filmland der Welt zu werden. Eine Hybridform aus unterschiedlichen Genres hat dem Filmschaffen am afrikanischen Kontinent neuen post-kolonialen Schwung gegeben.

  • „Ein unglaublich reicher Kontinent“

    In afrikanischen Ländern hat Zivilgesellschaft nichts mit Gutmenschen zu tun, sondern mit (Über-)Lebensstrategien. „Da liegt eine unglaubliche Kraft dahinter“ meint die Soziologin Veronika Wittmann vom Zentrum für soziale und interkulturelle Kompetenz an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

  • Rainbow Nation unter Druck

    In Kapstadt wird soziale Ungleichheit in Autominuten gemessen: Zehn davon liegen zwischen dem reichen Zentrum und den informal Settlements. Dort herrscht Armut, und Widerstand. Besonders aktiv in Südafrikas einflussreicher Zivilgesellschaft sind feministische Organisationen. Zwei Monate Südafrika, zwischen diesen Extremen: Ein Reisebericht.

  • „Mawubuye umhlabawethu!”

    „Lasst uns unser Land zurückholen!” – Unter diesem Motto versucht eine Gruppe von knapp 400 Menschen im südafrikanischen Barberton an der Grenze zu Swaziland, das durch Kolonial- und Apartheidregierungen enteignete Land ihrer Vorfahren zurück zu holen.

  • Africa must unite!

    Der vergessene Kontinent versucht seit Jahren mithilfe wirtschaftlicher und politischer Zusammenschlüsse auf internationalem Parkett wieder wahrgenommen zu werden. Schwarzes Gold und neue Geberländer könnten Afrika auf die Sprünge helfen.

  • Eine kurze Geschichte des Tätowierens

    Schon bei „Ötzi“ finden sich Tätowierungen an verschiedenen Stellen seines Körpers. Bei den Maori dienen sie als Schmuck und zum Sichtbarmachen der Stammeszugehörigkeit sowie des persönlichen Status. Im alten Japan hingegen waren Tattoos ein Protest gegen obrigkeitliche Verbote.

  • Dreißig Jahre zu spät

    Am 10. Dezember wird Doris Lessing als elfter Frau der Literaturnobelpreis verliehen. Geehrt wird eine Erzählerin, die zentrale Themen des 20. Jahrhunderts bearbeitet. Die Kritik an Kolonialismus und Geschlechterungleichheit prägt ihr facettenreiches Werk. Ein Blick auf ihr Leben, ihr Schaffen und das Verhältnis von Schweden zu Literaturnobelpreisträgerinnen.

  • Subalternity speaking!

    Die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi legte die mit „Persepolis“ als erste eine autobiografisch inspirierte Migrationsgeschichte als Comic vor. Dieser geglückte Versuch blieb keineswegs eine singuläre Erscheinung. Mittlerweile haben auch andere Arbeiten von Migrantinnen Einzug in ein vormals männlich und eurozentristisch dominiertes Genre gefunden.

  • Im Land der Barone

    Für ein Land wie Rumänien, das beinahe ein halbes Jahrhundert mit eiserner Hand von der Kommunistischen Partei geführt wurde, sind „die Reichen“ ein sehr junges Phänomen. Ihr Streben nach sozialer Abgrenzung hat sie für die Öffentlichkeit rasch sichtbar gemacht und eine Debatte über Reichtum ausgelöst, deren politische Relevanz nicht unterschätzt werden sollte.

  • 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

    Jede fünfte Frau wird von ihrem Partner misshandelt. Das passiert nicht irgendwo, sondern bei uns in Österreich. Gewalt ist Alltag und hat viele Gesichter. Eine europäische Kampagne macht jährlich auf dieses Tabuthema aufmerksam.

  • „Die Burschenschaften führen ein Rückzugsgefecht“

    Ist der Rechtsextremismus nichts anderes ist als Zuspitzung von konservativen Ansätzen aus der Mitte der Gesellschaft? Ein Gespräch mit dem Rechtsextremismus-Experten und Buchautor Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW).

  • Wo Milch und Honig fließen

    Brasília liegt am Wochenende und in der Nacht wie ausgestorben da. Ist dieses Projekt, eine positivistische Vision der späten 50er Jahre, gescheitert? Leben und Gegenwart in der Stadt der Zukunft.

  • HIV/AIDS eine chronische Erkrankung?

    Der medizinische Fortschritt, der im Bereich HIV/AIDS in den letzten Jahrzehnten erzielt wurde ist beispiellos, ohne Frage. Es sterben – zumindest in den Industrieländern, wo Menschen Zugang zu diesem Fortschritt haben – nicht mehr so viele an AIDS. Die Lebenserwartung ist gestiegen. Möglicherweise liegt sie sogar ebenso hoch wie jene von Menschen ohne HIV-Infektion.

  • Sous le soleil et les cocotiers

    Studieren in Neukaledonien