• Liberal, demokratisch, deutschnational?

    Immer wieder versuchen Burschenschaften, ihre Rolle während der Deutschen Revolution 1848 zu glorifizieren und ihre Beteiligung am Nationalsozialismus kleinzureden. Ein Fest am 8. Mai soll die Mythen der Burschenschaften zementieren.

  • Politischer Prozess

    Nikolai Schreiter für progress online über den de facto unmöglichen Zugang zum Asylverfahren auf legalem Weg und warum nicht nur der aktuelle Prozess wegen „Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung“ in Wiener Neustadt als Politikum verstanden werden muss. Ein Kommentar.

  • Auf zur munteren Volksvernichtung

    Ist die Leber sinnlos? Die Wiener Gruppe nicht.THEATER geht dieser Frage auf den Grund und inszeniert Werner Schwabs Stück rund um Eskapaden und Familienskandale. Der Zuschauer ist mittendrin statt nur dabei und kann vor Ort seinen technischen und sozialen Skills bei Skype, Facebook und Co frönen. Premiere ist am 15. März.

  • Reichhaltigkeit ist etwas Schönes

      Das Wiener Elektropop-Duo Konea Ra weiß, wie man das Publikum überzeugt: mit verspieltem Sound und opulenter Ästhetik. Wer Konea Ra das erste Mal hört, mag vielleicht überrascht sein, dass es sich hier um ein Popduo aus Österreich handelt. Das liegt wohl an dem Vorurteil, dass österreichischer Pop immer etwas verspätet und verstaubt sei. Oder…

  • Ein ausgeprägter Mangel an Perfektionismus

    Judith Holofernes ist ab April mit ihrem neuen Soloalbum „Ein leichtes Schwert“ auf Tour. Mit progress sprach sie über ihren musikalischen Neubeginn nach Wir sind Helden.

  • Blinde Flecken

    Behinderung ist heute kein vorrangig medizinisches oder technisches Problem mehr, sondern vor allem ein soziales. Aus Angst vor sozialer Stigmatisierung schweigen noch immer viele Studierende über ihre Beeinträchtigung.

  • Privatunis ohne Demokratie

    Aufgrund einer Gesetzesnovelle sind Studierende an Privatunis seit 2005 nicht mehr Teil der ÖH. Es folgte ein Kampf für eine gesetzliche Vertretung.

  • Eine Depression ist ein fucking Event

    Was haben die ProtagonistInnen von Charlotte Roches Büchern und Serien wie About:Kate gemeinsam? Richtig, ihnen geht es nicht gut und sie machen deshalb Therapien. Ein Streifzug durch die Popwelt auf der Suche nach Geschichten über Manie und Macken.

  • Sich dem Glück in den Weg stellen

    Die feministische Theoretikerin Sara Ahmed spricht im Interview über die Dynamiken affektiver Ökonomien, die rassialisierte Figur des_der Fremden und das ermächtigende Potential feministischer killjoys.

  • Markt der Emotionen

    An der KAOSPilot Business School in Dänemark lernen Studierende und Firmen, wie Emotionen genutzt werden sollen, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

  • „Der Gewöhnungseffekt ist ein Hund“

    Die Abschaffung des Wissenschaftsministeriums war zwar ein zufälliges Produkt der Koalitionsverhandlungen, fügt sich aber dennoch in einen Wandlungsprozess der österreichischen Hochschullandschaft ein, der bereits vor mehr als zehn Jahren seinen Anfang genommen hat. Eine Chronologie der Bildungsökonomisierung.

  • Who Needs Feminism?

    Um verschiedene, individuelle Aspekte von Feminismus zu zeigen, hat die BAGRU Gender Studies diese Fotoaktion in die Wege geleitet. In dieser werden ein paar Gründe, warum wir jeden Tag Feminismus brauchen sichtbar.

  • „Plötzlich verprügelte man Frauen“

    Sogol Ayrom (*1970) ist eine iranisch-österreichische Aktivistin, die für Frauen- und Menschenrechte im Iran kämpft. Im Interview mit progress-online erklärt sie, wieso das iranische Regime frauenfeindlich ist, unter welchen Restriktionen die IranerInnen leiden müssen und warum sie trotz allem Hoffnung hat.

  • Bewegte Zugehörigkeiten

    Warum sie Goethe die Worte im Mund umdreht und neue Perspektiven auf Migration sowohl in Europa als auch in den USA dringend nötig sind, erklärt die Dokumentarfilmerin und Gründerin von „with wings and roots“, Christina Antonakos-Wallace, im Interview. Zwei Kurzfilme wurden im Rahmen des kollaborativen Multimediaprojekts „with wings and roots“ bereits veröffentlicht, noch heuer folgen…

  • „Die öffentliche Uni hat der Gesellschaft etwas zurückzugeben“

    Die österreichischen Hochschulen befinden sich seit 15 Jahren in einem massiven Wandlungsprozess, der nicht zuletzt unter dem Schlagwort „Bildungsökonomisierung“ diskutiert wird. Luise Gubitzer, Ökonomin und Professorin an der Wiener Wirtschaftsuniversität, erklärt im Gespräch mit progress, warum diese Tendenzen die Forschung verengen und die Gesellschaft viel mehr von der öffentlichen Universität fordern müsste.

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