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Subalternity speaking!
Die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi legte die mit „Persepolis“ als erste eine autobiografisch inspirierte Migrationsgeschichte als Comic vor. Dieser geglückte Versuch blieb keineswegs eine singuläre Erscheinung. Mittlerweile haben auch andere Arbeiten von Migrantinnen Einzug in ein vormals männlich und eurozentristisch dominiertes Genre gefunden.
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Im Land der Barone
Für ein Land wie Rumänien, das beinahe ein halbes Jahrhundert mit eiserner Hand von der Kommunistischen Partei geführt wurde, sind „die Reichen“ ein sehr junges Phänomen. Ihr Streben nach sozialer Abgrenzung hat sie für die Öffentlichkeit rasch sichtbar gemacht und eine Debatte über Reichtum ausgelöst, deren politische Relevanz nicht unterschätzt werden sollte.
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16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Jede fünfte Frau wird von ihrem Partner misshandelt. Das passiert nicht irgendwo, sondern bei uns in Österreich. Gewalt ist Alltag und hat viele Gesichter. Eine europäische Kampagne macht jährlich auf dieses Tabuthema aufmerksam.
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„Die Burschenschaften führen ein Rückzugsgefecht“
Ist der Rechtsextremismus nichts anderes ist als Zuspitzung von konservativen Ansätzen aus der Mitte der Gesellschaft? Ein Gespräch mit dem Rechtsextremismus-Experten und Buchautor Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW).
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Wo Milch und Honig fließen
Brasília liegt am Wochenende und in der Nacht wie ausgestorben da. Ist dieses Projekt, eine positivistische Vision der späten 50er Jahre, gescheitert? Leben und Gegenwart in der Stadt der Zukunft.
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HIV/AIDS eine chronische Erkrankung?
Der medizinische Fortschritt, der im Bereich HIV/AIDS in den letzten Jahrzehnten erzielt wurde ist beispiellos, ohne Frage. Es sterben – zumindest in den Industrieländern, wo Menschen Zugang zu diesem Fortschritt haben – nicht mehr so viele an AIDS. Die Lebenserwartung ist gestiegen. Möglicherweise liegt sie sogar ebenso hoch wie jene von Menschen ohne HIV-Infektion.
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