• #metoo

    Das Ziel des Aufrufs war der Welt zu zeigen, wie allgegenwärtig Sexismus in unserer Gesellschaft ist. Doch was als bestärkende Kampagne anfing, nahm irgendwann eine komplexe Eigendynamik an. Immer weniger ging es um die Betroffenen, die Diskussionen verlagerten sich zu Sexismus in der Politik und im Schauspielbusiness. Peter Pilz. Roy Moore. Reinhard Göweil. Nina Proll.…

  • Erasmus+

    Erasmus+ ist seit Jahren ein Schlagwort, wenn es darum geht, Studierende und Lehrende im Zuge einer immer stärkeren Verschränkung aller Lebensbereiche über Grenzen hinweg zu verbinden. Sei es ein Austausch im Zuge des Studiums, um eine andere Kultur und andere Zugänge zu Bildung zu erfahren, oder ein Praktikum im Ausland, um die theoretisch erlernten Kompetenzen…

  • Vom Hinfallen und wieder Aufstehen

    Laut Studierendensozialerhebung 2015 gaben 42% aller befragten Studierenden an, im Laufe ihres Studiums bereits an psychischen Beschwerden gelitten zu haben, welche ihren Studienalltag und –erfolg zeitweise wesentlich beeinträchtigten. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Sie reichen von Leistungsdruck über Versagensängste hin zu Existenzängsten. Professionelle Hilfe in Form von Gesprächen mit Psychotherapeut_innen kann helfen die Ängste und…

  • Die Nummer mit der Null

    „Neue Zeiten. Neue Wege. Neue Chancen.“ – mit diesen Worten wird die verschriftlichte Information zur Pressekonferenz vom 23. Oktober 2017 mit Regierungsvertreter_innen des Landes Oberösterreich eingeleitet. Verkündet wird eine „neue Ära der oberösterreichischen Finanzpolitik“. Schwarz-Blau plant für den Haushalt 2018 ein Nulldefizit. Neben erheblichen Einsparungen im Kultur- und Sozialbereich, die Existenzen vernichten werden, beginnt auch…

  • Studierende in der Arbeitswelt – Kenne deine Rechte!

    Kollektivvertrag – What the fuck? Kollektivverträge sind Vereinbarungen zwischen kollektivvertragsfähigen Körperschaften der Arbeitgeber_Innen_innen (z.B. Wirtschaftskammer) und den Gewerkschaften (z.B. Gewerkschaft der Privatangestellten, GPA-djp), die für alle Beschäftigten in einer Branche gelten. Er regelt z.B. Mindestlöhne, Arbeitszeiten, Zuschläge und vor allem das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das allen (!!) Beschäftigten zusteht. Der Kollektivvertrag ist wie ein Gesetz…

  • Hass und Politik

    progess: Du wurdest unter anderem mit deinen Hass-Listen bekannt. Nun wird von allen Seiten gegen Hass im Netz protestiert. Wie stehst du dazu? Michael Buchinger: Also für mich sind das zwei verschiedene Dinge. Der Hass, den ich verbreite, bezieht sich auf sehr oberflächliche Dinge, die ich nervig finde. Die Leute sind auch selten böse, wenn…

  • Antworten der Weissen – Das Recht geht vom Volk aus. Wir alle entscheiden in Österreich. Die Volksbewegung (WEIßE)

    “Liebe Progress, wir können diesen Fragebogen für die Weißen so nicht beantworten, denn wir kommen drauf nicht als Antwortmöglichkeit vor. :/ Unser »Programm als Nicht-Partei« ist eigentlich mehr oder minder §1  unseres B-VG (Verfassung), der da lautet: »Das Recht geht vom Volke aus.« Wir demokratisieren in Österreich (führen die Demokratie ein – statt Bevormundung) und…

  • Antworten der Freien Liste Österreichs & FPS Liste Dr. Karl Schnell

    1. Die FLÖ ist für ein eigens Wissenschaftsministerium. Es gibt – seit Beginn der Zivilisation – einen engen Zusammenhang zwischen der Wissenschaftlichen und der Wirtschaftlichen Entwicklung. Die Wissenschaft hat in diesem Prozess jedoch – immer schon – eine eigenständige Rolle gespielt. Die Wissenschaft ist nicht die Magd der Wirtschaft. Sie hat ihre eigene über das…

  • Antworten der Liste Peter Pilz (PILZ)

    1. Ja, weil die Wissenschaft so wichtig ist, dass sie ein eigenes Ministerium braucht. 2. Vorbildhaft sind z.B. die ETH Zürich und die TU München. Diese haben ein um 3 Mal besseres Verhältnis zwischen ProfessorInnen und Studierenden sowie im Fall der ETH Zürich ein 5 Mal höheres Budget pro Studierender/m. Des Weiteren setzen beide ein…

  • Antworten der Kommunistischen Partei Österreichs und Plattform Plus – offene Liste (KPÖ)

    1.​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​fordert​ ​die​ ​Schaffung​ ​eines​ ​gemeinsamen​ ​Bildungs-​ ​und Wissenschaftsministeriums,​ ​das​ ​neben​ ​dem​ ​Schulsystem​ ​auch​ ​die​ ​Hochschulen​ ​umfasst. Die​ ​Zusammenlegung​ ​des​ ​Wissenschafts-​ ​mit​ ​dem​ ​Wirtschaftsministerium​ ​ist​ ​politischer Ausdruck​ ​einer​ ​langfristigen​ ​ökonomischen​ ​Entwicklung.​ ​Im​ ​neoliberalen​ ​Kapitalismus werden​ ​alle​ ​gesellschaftlichen​ ​Bereiche​ ​-​ ​besonders​ ​die​ ​Wissenschaften​ ​-​ ​den Profitinteressen​ ​und​ ​dem​ ​Konkurrenzprinzip​ ​untergeordnet.​ ​Durch​ ​ein​ ​gemeinsames Bildungs-​…

  • Antworten der NEOS – Das Neue Österreich gemeinsam mit Irmgard Griss, Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung (NEOS)

    1. Wir würden hier einen Schritt weiter gehen und die Agenden von Wissenschaft und Forschung in einem Innovationsministerium bündeln. Das wäre nicht nur ein klares Signal, dass diese Bereiche essentiell für die zukünftige Entwicklung Österreichs sind, sondern würde auch eine effizientere Umsetzung ermöglichen. 2. Betrachtet man die Finanzierung und die konsequente internationale Ausrichtung ist sicherlich…

  • Antworten der Grünen Alternative (Die Grünen)

    1. Die Abschaffung des eigenständigen Wissenschaftsministeriums ist einerseits Ausdruck der Geringschätzung der Studierenden und der Wissenschaftler_innen, andererseits die logische Konsequenz einer Wissenschaftspolitik die sich zunehmend an Wirtschaftsinteressen orientiert. In den letzten Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass in Fragen die beide Bereiche des Ministeriums betreffen, wie zB die Regelung zum Zweitveröffentlichungsrecht für wissenschaftliche Publikationen,…

  • Antworten der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ)

    1. Die Wissenschaft sollte auf jeden Fall vom Wirtschaftsministerium wieder abgekoppelt werden. Entweder als Wissenschaftsministerium oder eingebettet in ein umfassendes Bildungsministerium. Die zweite Variante hätte u.a. den Vorteil, dass die Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in einer Verwaltung wären. 2. Jenes der Schweiz, wegen der ausreichenden Finanzierung, der vorbildlich gelösten Zugangsproblematik und dem Exzellenzanspruch. 3. Grundsätzlich…

  • Antworten der Liste Kurz (Österreichische Volkspartei)

    1. In den vergangenen Jahren haben sich durch die Zusammenlegung der beiden Ministerien spannende und gegenseitig befördernde Schnittstellen ergeben, insbesondere in der Weiterentwicklung der Forschung. Grundsätzlich hat sich die aktuelle Struktur entgegen anfänglicher Kritik bewährt und nicht zum Nachteil der Wissenschaft ausgewirkt. 2. Im Times-Ranking der Universitäten international liegt die Uni Wien nur mehr auf…

  • Antworten der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ)

    1. Die Zusammenführung der Wirtschaftsagenden und der Wissenschaftskompetenz in einem Ministerium ist sicher problematisch, da kaum ein inhaltlicher Konnex gegeben ist. Aus sozialdemokratischer Sicht, ist ein Ressort, in dem die Ausbildungskompetenzen gebündelt sind, weitaus zweckmäßiger. 2. Grundsätzlich fällt es schwer, auf ein Hochschulsystem eines Landes zu verweisen, da die Organisation des Hochschulwesens natürlich immer an den…

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