Autor: Are

  • Menschenrechtsverletzungen zur Terrorprävention

    Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und höhere Ausgaben für Polizei und Militär: So sieht die aktuelle Antwort der Politik auf Terror aus. Tiefgreifende Maßnahmen zur Gewaltprävention fehlen. Im Jänner kündigte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ein Maßnahmenpaket zum „Kampf gegen Terror“ an, das ca. 300 Millionen Euro kosten sollte. Und das nur wenige Tage nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“…

  • „Es ist ein bisschen ein Theater“

    In der griechischen Hochschulpolitik haben schon viele spätere ParlamentarierInnen ihre Krallen geschärft. Die Studierendenvertretung hat dabei bemerkenswerte Mitsprachemöglichkeiten bei zentralen universitären Themen.

  • Gegen den Strom studieren

    Mit einem Individuellen Studium können Studierende den strengen Bologna-Vorgaben entfliehen, ganz nach den eigenen Vorstellungen Fächer zusammenstellen und interdisziplinär studieren. So zumindest die Hoffnung. Doch lohnt sich der Aufwand?

  • Stadt der Mädchen

    Brasiliens Regierung will zwischen Rio de Janeiro und São Paulo eine Zugverbindung errichten, die direkt durch das größte Rotlichtviertel Rios führen soll. Dabei haben die Frauen* der Vila Mimosa ganz andere Pläne: Sie wollen einen Raum der Selbstermächtigung schaffen.

  • 8 Monate

    Rassistische Skandale, Misshandlungen, Eskalation und Repression, die Beobachter_innen und Zeug_innen trifft: eine Bestandsaufnahme österreichischer Polizeigewalt.

  • Teilst du schon oder besitzt du noch?

    Alternative Konsumformen wie das Teilen und Mieten von Gütern liegen im Trend. Rettet die „Shareconomy“ die Welt oder spült sie doch wieder Millionen in die Kassen von MonopolistInnen?

  • Das Recht auf Faulheit

    Paul Lafargues 1880 veröffentlichte Streitschrift „Das Recht auf Faulheit“ provozierte damals wie heute. Vor kurzem neu aufgelegt, scheint sie sogar noch an Aktualität und subversivem Potential gewonnen zu haben.

  • Auszeit von der Außenwelt

    In seinem Dokumentarfilm „Wie die anderen“ gibt Constantin Wulff Einblick in das Innenleben einer psychiatrischen Abteilung und das Seelenleben von jungen Menschen. Schauplatz: Tullner Landesklinikum. Abteilung: Kinder- und Jugendpsychiatrie.

  • Elftes Gebot: Du sollst kein Tschuschisch sprechen!

    Die Rektorin einer Mödlinger Privatschule verhängte am Montag ein Deutsch-Gebot. Das kommt auch an öffentlichen Schulen vor, ist aber illegal.

  • Nie wieder Schlussstriche: Zur Entnazifizierung der Österreichischen Unis

    Österreichs Universitäten waren schon Jahre vor dem „Anschluss“ Brutstätten für deutschnationale Eliten, reaktionäre Gesellschaftskritik und Antisemitismus. Ein historischer Überblick und warum die Entnazifizierung nach 1945 zum Scheitern verurteilt war.

  • „Mit ich trau’ mich nicht komm’ ich nicht weit“

    Die Wiener Rap- und Slamkünstlerin spielt nicht nur gerne mit Sprache, sondern auch mit Rollen. Je nach Lust und Laune tritt sie als kritische Yasmo oder glamouröse Miss Lead auf. „Kein Platz für Zweifel“ ist ihr aktuelles Album. Mit 15 stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Vier Jahre später slammte sich Yasmin Hafedh…

  • Amsterdam: Studis kämpfen gegen radikale Kürzungen

    „Maßnahmen zur Effizienzsteigerung“ nennt die Universität von Amsterdam ihre Einsparungen haupsächlich geisteswissenschaftlicher Fächer. Die Studierenden besetzten nun im Protest gegen Bildungsökonomisierung ein Uni-Gebäude. Anfang Februar verkündete die Universität von Amsterdam (UvA) ihre vorläufigen Pläne für die Effizienzsteigerung. Alle geisteswissenschaftlichen Programme wie Philosophie, Geschichte, Niederländische und Englische Literatur sollen in ein fächerübergreifendes Programm namens „Liberal Arts“…

  • „This is modern slavery“

    Rosarno ist ein kleines Provinzstädtchen im Süden Italiens und taucht in der Berichterstattung internationaler Medien selten auf. Wenn, dann muss etwas Spektakuläres vorgefallen sein. Zuletzt war dies 2010 der Fall. Die meist afrikanischen Erntehelfer, die in der Stadt arbeiteten, probten den Aufstand als Reaktion auf einen gewalttätigen Übergriff. Der Alltag und die Lebenssituation dieser modernen…

  • Animationsfilme als Nischenprogramm? Von wegen!

    Seit fast 15 Jahren gibt es das Tricky Women Filmfestival in Wien. Es konzentriert sich auf Animationsfilme von Frauen. Auch heuer werden wieder Lang- und Kurzfilme gezeigt, ein Wettbewerb, Workshops, zwei Ausstellungen und ein Konzert veranstaltet. Das Tricky Women bietet vier Tage vollstes Festivalprogramm mit internationalen Animationsfilmen.

  • Ein (Auffang-)Netz aus Feminist_innen

    Anlässlich des internationalen Frauentags möchten wir euch einige feministische Blogs, Initiativen und Podcasts empfehlen, ohne die das Internet nur halb so gut wäre. Von Fat-Empowerment, Möglichkeiten feministischer Mutterschaft(en) bis hin zu geekigem Feminismus haben sich online die unterschiedlichsten Plattformen entwickelt, die stereotyper, einseitiger oder gar sexistischer Berichterstattung entgegenwirken wollen.